Projekte

ETH Campus Hönggerberg 2040

Was
Moderation Echoräume und Informationsveranstaltungen

Kunde
ETH Zürich, Abteilung Immobilien

Zeitraum
2016-2018

Projektbeschrieb
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beratung moderation

Seit 2015 arbeitet die ETH Zürich zusammen mit der Stadt und dem Kanton Zürich sowie externen Fachleuten an der Aktualisierung der Planungsgrundlagen für den Campus Hönggerberg, einem der beiden Hauptstandorte der ETH Zürich. Das Ziel der Planung ist eine Innenverdichtung, die auf dem Masterplan «Science City» von 2005 aufbaut und diesen weiterentwickelt. Mit Echoräumen wurden bereits im 2016 und 2017 die Quartiervereine Höngg und Affoltern sowie PolitikerInnen frühzeitig informiert und involviert. Gemeinsam mit der Stadt Zürich und den beiden Quartiervereinen informierte die ETH im Juni 2018 mit zwei öffentlichen Informationsveranstaltungen die betroffene Quartierbevölkerung über den Masterplan sowie die dafür notwendige BZO-Teilrevision und die neuen Sonderbauvorschriften (SBV). Dabei wurden in der freiwilligen Mitwirkung nochmals Anliegen aufgenommen und auch über die gesetzliche Mitwirkung transparent informiert. Der offene Dialog mit den Quartieren sowie den ETH-Angehörigen soll auch den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess begleiten.

«ETH will Mitwirkung ernstnehmen», Höngger Zeitung, Ausgabe vom 14. Juni 2018 (PDF)

Chance Uetikon

Was
Konzeption und Moderation des Beteiligungsprozess in Zusammenarbeit mit metron ag, Fachbereich Raumentwicklung

Kunde
Kanton Zürich, Amt für Raumentwicklung und Gemeinde Uetikon am See

Zeitraum
2017-2019

Projektbeschrieb
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beratung prozessdesign moderation

Die Gemeinde Uetikon am See und der Kanton Zürich führen bis 2021 gemeinsam eine Gebietsplanung durch, die sich mit der Sanierung, neuen Bebauung und Gestaltung des Areals der ehemaligen Chemiefabrik auseinandersetzt. Die Arealentwicklung, die unter dem Namen «Chance Uetikon» läuft, schafft die rechtlichen und planerischen Voraussetzungen für die künftigen öffentlichen und privaten Nutzungen. Die Gemeinde Uetikon am See und der Kanton Zürich haben die Bevölkerung in der ersten Phase zur Mitwirkung bei der Entwicklung des CU-Areals eingeladen. Ziel ist, Ideen und Anliegen frühzeitig abzuholen. Mit verschiedenen Beteiligungsformaten − Online-Beteiligung, Veranstaltungen und Beteiligung «mobil» – wird die Bevölkerung angesprochen, damit Anliegen direkt in den Planungsprozess einfliessen können. Gleichzeitig wird über die Rahmenbedingungen sowie die Machbarkeit transparent informiert.

Interview in der Zürichsee-Zeitung

Bülach wächst

Was
Prozessbegleitung und Moderation in der Stadt- und Quartierentwicklung

Kunde
Stadt Bülach, Politik und Stadtentwicklung

Zeitraum
2017-2018

Projektbeschrieb
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beratung prozessdesign moderation

Bülach wächst; bis 2040 werden zusätzliche 7 000 bis 9 000 Einwohnerinnen und Einwohner erwartet. Das Wachstum ist herausfordernd. Es gilt Bülach nachhaltig zu entwickeln, also nebst der räumlich-baulichen Stadtplanung auch die gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Entwicklung zu steuern. Die Stadt- und Quartierentwicklung will der Stadtrat zusammen mit dem Gemeinderat und der Bevölkerung angehen. Dazu finden seit Herbst 2017 öffentliche Werkstätten und Veranstaltungen statt. Das Beteiligungsverfahren stellt mit einem «Methoden-Mix» sicher, dass sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen einbringen können. Aktionen in den Quartieren u.a. mit Kindern und Eltern, Quartierrundgänge wie auch vier thematischen Stadt-Werkstätten ermöglichen die aktive Mitgestaltung von umsetzungsorientierten Massnahmen.

Echoraum Stadtraumkonzept Hochschulgebiet Zürich Zentrum

Was
Konzeption und Moderation Echoraum

Kunde
Kanton Zürich, Amt für Raumentwicklung / Projekt Berthold

Zeitraum
2017

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prozessdesign moderation

Die Ansatzpunkte für ein Stadtraumkonzept im Hochschulgebiet von drei Planungsteams wurden mit den Perspektiven der heutigen und künftigen NutzerInnen (u.a. Studierende, Angestellte), aber auch mit den Sichtweisen der Quartiervereine und der Politik gespiegelt. Gegen 80 Personen konnten sich informieren und Einfluss nehmen. Die Gesamtsicht wurde in einer Paneldiskussion mit den Planungsteams, Vertretung der Projektpartner, der Stadt Zürich sowie zwei Teilnehmenden vervollständigt. Kurz vor Fertigstellung der Studienaufträge waren noch gewisse Korrekturen möglich. Die Rückmeldungen und Gewichtungen fliessen in die weitere Planung im Hochschulgebiet ein. Das Ergebnis des Studienauftrages wurde im 2017 öffentlich kommuniziert. Das Stadtraumkonzept für das Universitätsquartier ist auch der Auftakt für die ersten Architekturwettbewerbe.

Nutzungskonzept Werdinsel

Was
Konzeption des Informations- und Beteiligungsprozesses sowie Grundlagenarbeit für ein Nutzungskonzept

Kunde
Grün Stadt Zürich Werdinsel

Zeitraum
2014–2017

Projektbeschrieb
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beratung prozessdesign

Die Werdinsel in Zürich-Höngg ist ein intensiv genutztes Naherholungsgebiet in der Limmat. Im Sommer ist das Besucheraufkommen sehr hoch und mit zunehmendem Wachstum der Stadt Zürich steigt es weiter. Dies führt bereits seit einigen Jahren zu Konflikten. Aufgrund eines Postulats erarbeitete Grün Stadt Zürich ein Nutzungskonzept. Als Grundlage wurde eine Online-Befragung ausgewertet und andere Badeorte in der Schweiz und in Österreich analysiert. Der für Grün Stadt Zürich entwickelte Informations- und Beteiligungsprozess involvierte die direkt betroffenen Anspruchsgruppen. Das Design ermöglichte eine zeitnahe, transparente Information sowie eine gezielte Beteiligung mit rund hundert Interessensvertretenden in acht definierten Handlungsfeldern. Im Sommer 2017 wurde ein erster Entwurf an einer öffentlichen Grossgruppenveranstaltung vorgestellt und diskutiert. Am 5.12.2017 wurde das neue Nutzungskonzept öffentlich vorgestellt.

Kirchenreform

Was
Prozessberatung und Moderation

Kunde
Reformierter Stadtverband Zürich

Zeitraum
2014–2016

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beratung prozessdesign moderation

Im September 2014 haben die Mitglieder der Reformierten Kirche Zürich entschieden, dass sich die 34 bestehenden Kirchgemeinden zu einer einzigen Kirchgemeinde zusammenschliessen sollen. Das Ziel: Eine lebensnahe Kirche für alle, die finanziell nachhaltig gesichert ist. Der Weg: 2015 wurde ein Reformprozess gestartet, bei dem sich Behörden, Mitarbeitende und Freiwillige beteiligten, um die dringend nötigen strukturellen Anpassungen vorzunehmen. Der Gesamtprozess umfasste vier Grossgruppenkonferenzen mit rund 200 Personen sowie verschiedene Workshops mit den verschiedensten Beteiligten. Der Auftrag beinhaltete auch die Protokollierung der Veranstaltungen, welche auf der Internetseite transpatent aufgeschaltet wurde.

Partnerbüros:
Danielle Lalive Moderation

Verkehrsplanung in Pfäffikon ZH

Was
Verkehrsplanung und Gestaltungskonzept der Seestrasse in Pfäffikon ZH

Kunde
Gemeinde Pfäffikon ZH

Zeitraum
2014–2016

Projektbeschrieb
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beratung prozessdesign moderation

Für eine neue Verkehrsführung sowie eine neue Gestaltung der zentral gelegenen Seestrasse in Pfäffikon ZH entwickelte eine 24-köpfige Arbeitsgruppe ein tragfähiges Gestaltungsprojekt. Im Rahmen von mehreren Workshops, einer Exkursion sowie Informationsveranstaltungen engagierten sich im 2015 AnwohnerInnen, Gewerbetreibende, Grundeigentümer, Parteivertreter, Vertreter der Antiquarischen Gesellschaft sowie Mitglieder des Gemeinderates für eine gemeinsame Lösung. Das so erarbeite Gestaltungsprojekt fand Anfangs 2016 grosse Zustimmung bei den direkt betroffenen Grundeigentümern und den Parteien. Am 25.9.2017 stimmte die Gemeindeversammlung mit nur einer Gegenstimme der Begegnungszone sowie der neuen Gestaltung der Seetrasse zu. Im Unterschied zu einer im 2012 an der Urne abgelehnten Variante, bewilligte die Gemeindeversammlung zudem einen Betrag für eine Pflästerung sowie für eine neue Brunnenanlage im Süden.  Der Baubeginn und die Projektumsetzung sind im Zeitraum 2019 bis 2020 vorgesehen.

Neuer Quartierpark Schütze-Areal

Was
Informations- und Beteiligungsprozess

Kunde
Grün Stadt Zürich

Zeitraum
2014–2015

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beratung prozessdesign moderation

Das Schütze-Areal im Zürcher Kreis 5 soll eine neue Quartierinfrastruktur und einen grossen öffentlichen Quartierpark erhalten. Im Rahmen eines Workshops war die Quartierbevölkerung eingeladen bei der Gestaltung mitzuwirken. Als Vorbereitung diente ein partizipativer Prozess mit Kindern und Jugendlichen, die ihre Wünsche aktiv einbringen konnten. Die Ergebnisse flossen in das Projekt von Grün Stadt Zürich ein, und das Resultat wurde von den Involvierten an einer Informationsveranstaltung gelobt. Über den Objektkredit wird im September 2016 abgestimmt.

Partnerbüros:
Andreas Gisler

Fusion im NPO-Bereich

Was
Begleitung des Zusammenschlusses der Berufsverbände der Schuhmacher und der Vereinigung OSM (Organisation der Orthopädie-Schuhmachermeister der Schweiz) sowie Organisationsentwicklung für den Verband Fuss & Schuh

Kunde
Verband Fuss & Schuh (Schweizerischer Fachverband für Schuh-Service & Orthopädie-Schuhtechnik)

Zeitraum
2013–2014

Projektbeschrieb
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beratung prozessdesign moderation

Der neue, starke Verband Fuss & Schuh hat heute neben einem neuen und frischen CI/CD auch schlanke und effiziente Strukturen. Identität, Strategie sowie Rollen und Funktionen wurden neu festgelegt. An mehreren Treffen wurden Kriterien erarbeitet, welche bei bestimmen (auch schwierigen) Entscheidungen angewendet werden sollen. Die konsensfähige Lösung wurden an den Mitgliederversammlungen vorgestellt und gutgeheissen.

Neugestaltung Röschibachplatz

Was
Verkehrsplanung und Gestaltungskonzept Röschibachplatz

Kunde
Tiefbauamt der Stadt Zürich

Zeitraum
2011–2013

Projektbeschrieb
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beratung prozessdesign moderation

Moderation und Konzeption des freiwilligen Mitwirkungsverfahrens für die Neugestaltung eines Quartierplatzes mitten in Zürich-Wipkingen. Gemeinsam mit dem Quartierverein, Vertretungen der Anrainer sowie den Gewerbetreibenden wurden Lösungen für die neue Verkehrsführung mit einer Begegnungszone gesucht und gefunden. Ein Teil der Anrainer musste mit dem Einbahnregime zwar auch Nachteile in Kauf nehmen, dennoch gab es in der gesetzlichen Mitwirkung (Art. 16 StrG) nur eine Einsprache. Im Juni 2015 wurde der Platz eingeweiht und Roman Dellsperger als Ehrenmitglied auf Lebzeiten im Quartierverein Wipkingen aufgenommen.

Für die in enge Zusammenarbeit mit dem Quartier erfolgte Neugestaltung des Röschibachplatzes verleiht die Zeitschrift «Hochparterre» dem Quartierverein Wipkingen und dem Tiefbauamt der Stadt Zürich am 6.12.2016 den «Bronzenen Hasen» in der Kategorie Landschaftsarchitektur.

Download Artikel «Hochparterre» (PDF)

Im Rahmen des strategischen Controllings des Tiefbauamtes der Stadt Zürich wurde der Röschibachplatz 2016 als neugestalteter öffentlicher Raum von der Hochschule Luzern und Interface evaluiert. Aus dem Bericht (Januar 2017): «Die Funktion des Röschibachplatzes als Quartierplatz widerspiegelt sich nicht zuletzt auch bei der hohen Kenntnis über den partizipativen Platzgestaltungsprozess bei der Umgestaltung des Röschibachplatzes. Mehr als die Hälfte der lokalen Bevölkerung wusste von diesem partizipativen Prozess, was als hoher Kenntnisgrad interpretiert werden darf und zusätzlich auf die Wichtigkeit des Platzes für das gesamte Quartier hinweist.»

Download Erhebungsbericht «Röschibachplatz und Bucheggplatz» (PDF)

Kontakt

moderat GmbH
Roman Dellsperger
Geibelstrasse 33
8037 Zürich
dialog@moderat.ch
+41 44 291 92 24

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